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Deine eigene Trauerkarte gestalten: Worauf solltest du achten?

Praktische Tipps für alle, die eine Trauerkarte selbst gestalten möchten: von Text und Bildsprache bis zur sicheren Vorbereitung deines Designs für später.

Eine Trauerkarte selbst zu gestalten beginnt mit drei Entscheidungen: Welcher Text erzählt, wer du warst, welches Bild passt dazu, und wie sorgst du dafür, dass das Design da ist, wenn es gebraucht wird. Achte besonders auf Lesbarkeit, auf ein ruhiges Gleichgewicht zwischen Text und Bild, und auf ein Format, das ein Drucker oder Bestattungsunternehmer problemlos verarbeiten kann.

Viele Menschen möchten, dass sich ihr Abschied auf dem Papier genauso darstellt, wie sie ihn sich vorgestellt haben, ohne dass Angehörige unter Zeitdruck noch ein Design aussuchen müssen. Indem du jetzt schon über Text, Farbe und Foto nachdenkst und das Ergebnis irgendwo bereit stellst, muss später niemand nach deinem Geschmack raten.

Welcher Text gehört auf eine Trauerkarte

Eine Trauerkarte hat wenig Platz, also zählt jedes Wort. Wähle einen kurzen, herzlichen Text, der zu deiner Art im Leben passt: eine Gedichtzeile, ein Lieblingszitat oder einfach ein paar sachliche Worte. Vermeide lange Geschichten auf der Karte selbst – diese gehören eher in eine Rede oder in einen Brief, den du separat aufbewahrst. Vergiss die praktischen Informationen nicht: Name, Geburts- und Sterbedatum und eventuell Zeit und Ort des Trauergottesdienstes. Wer das lieber getrennt von der Karte regeln möchte, kann diese Art von Daten und Wünschen auch bereits im Voraus festhalten unter den Ausgestaltungswünschen, die du jetzt schon speichern kannst, damit Text und praktische Details zusammen bleiben.

Bilder und Typografie: Einfachheit bleibt am längsten schön

Ein Foto sagt oft mehr als ein langer Text, aber nicht jedes Foto wirkt in kleinem Format. Wähle ein Bild mit ausreichend Schärfe und Kontrast und teste, wie es in Schwarzweiß aussieht – viele Drucker arbeiten noch immer damit. Bei der Typografie gilt: Je weniger Schriftarten, desto ruhiger das Ergebnis. Eine Schriftart für den Namen und eine für den begleitenden Text reichen meist aus. Farbe kann eine schöne persönliche Note geben, aber halte es subtil, wenn die Karte auch gedruckt wird, denn Bildschirm und Papier zeigen Farben unterschiedlich.

Format und Ausstattung, die den Druck einfach machen

Eine Trauerkarte wird meist zu einem kleinen Kartenformat gefaltet, arbeite also soweit wie möglich in dem Format, in dem sie auch gedruckt wird. Lass Ränder frei von Text und Bild, damit beim Schneiden nichts verloren geht. Wähle Papier, das zur Stimmung passt: matt für einen zurückhaltenden Ausdruck, glänzend für etwas Lebendigeres. Speichere dein Design in einem Format, das ein Drucker oder Bestattungsunternehmer direkt verwenden kann, wie ein PDF in hoher Auflösung, damit später keine Zeit mit Dateikonvertierungen verloren geht.

Dein Design schon für später bereit stellen

Der größte Vorteil bei der Eigengestaltung ist, dass du in deinem eigenen Tempo arbeiten kannst, ohne den Druck weniger Tage nach dem Todesfall. Sobald du zufrieden bist, ist es sinnvoll, die Datei irgendwo sicher und auffindbar zu speichern, zusammen mit deinen übrigen Ausgestaltungswünschen. In einer verschlüsselten Umgebung wie deine Dokumente sicher und verschlüsselt speichern bleibt das Design geschützt, bis ein vertrauter Mensch zum richtigen Zeitpunkt darauf zugreifen darf. So muss später niemand nach der richtigen Datei auf einem alten Computer oder in einem veralteten Postfach suchen.

Platz lassen für die Person, die es vollständig macht

Egal wie vollständig du das Design machst, es ist schön, ein kleines bisschen Platz für die Person zu lassen, die die Karte am Ende versendet. Eine Zeile für das genaue Datum und die Zeit des Trauergottesdienstes oder eine kurze persönliche Ergänzung durch einen nahestehenden Menschen kann die Karte etwas menschlicher wirken lassen. Wenn du genau wissen möchtest, wie ein solches Design zusammen mit deinen übrigen Wünschen gespeichert und freigegeben wird, dann liest du das Schritt für Schritt nach bei der Erklärung, wie PSILY funktioniert.

Bist du neugierig, wie du diese Art von Designs und Wünschen übersichtlich zusammen hältst? Beginne kostenlos und stelle deine eigene Trauerkarte, deinen Text und deine Wünsche in aller Ruhe bereit, damit alles da ist, genau wie du es beabsichtigt hast.

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