Beerdigung selbst regeln beginnt mit ein paar konkreten Entscheidungen, die du heute schon zu Papier bringen kannst: Beerdigung oder Kremation, welche Musik erklingt, wo der Abschied stattfindet und wen du einlädst. Du musst nicht alles auf einmal entscheiden, aber je mehr du festlegst, desto weniger müssen deine Hinterbliebenen später raten, was du gewollt hättest.
Das Schöne ist, dass dies kein komplizierter Prozess sein muss. Du fängst einfach mit den Fragen an, die dir selbst am wichtigsten sind, schreibst deine Antworten auf und ergänzt später, was dir noch fehlt. Im Folgenden gehen wir die wichtigsten Punkte durch, damit du weißt, wo du anfangen sollst.
Beerdigung oder Kremation: der erste Knoten
Die Wahl zwischen Beerdigung und Kremation ist für viele Menschen der Ausgangspunkt. Einige haben dazu schon seit Jahren eine ausgesprochene Meinung, andere sind noch unsicher. Beide Entscheidungen haben praktische Konsequenzen: ein Friedhof erfordert ein Grab und möglicherweise einen Grabstein, eine Kremation erfordert eine Entscheidung über die Asche. Möchtest du sie verstreut sehen, in einer Urne aufbewahrt oder unter deinen Lieben verteilt? Schreib auf, was du dir vorstellst, auch wenn es noch eine grobe Skizze ist. Diese erste Entscheidung bestimmt oft automatisch eine Reihe anderer praktischer Dinge, wie den Ort und die Art der Feier.
Musik und Atmosphäre: wie möchtest du, dass es sich anfühlt
Musik bestimmt in großem Maße die Atmosphäre eines Abschieds. Denk an das Lied, das zu Beginn gespielt wird, die Musik während eines Moments der Stille und das Lied, mit dem die Feier endet. Du musst keine vollständige Playlist erstellen, aber drei oder vier Nummern mit einer kurzen Erklärung, warum sie dir wichtig sind, geben deinen Hinterbliebenen Halt. Das Gleiche gilt für kleinere atmosphärische Entscheidungen: Blumen, Kleidung oder gerade keine Trauerbekleidung, sondern leuchtende Farben. Solche Details mögen unwichtig erscheinen, aber sie sind oft genau das, was Menschen sich später merken.
Ort und Gäste: wo und mit wem
Überlege dir, wo du deinen Abschied gerne stattfinden sehen möchtest: in einem Krematorium, einer Kirche, einem geschlossenen Garten oder an einem Ort, der für dich persönlich Bedeutung hat. Lege auch fest, wen du dabei haben möchtest. Eine Adressenliste von Menschen, die eingeladen werden sollen, einschließlich Menschen, die deine Hinterbliebenen vielleicht nicht kennen, spart später viel Suchaufwand. Dies ist auch der Moment, um über die Größe der Versammlung nachzudenken: ein enger Kreis oder eher eine offene Einladung für alle, die dich gekannt haben.
Die Trauerkarte: deine Worte, dein Ton
Viele Menschen unterschätzen, wie viel Zeit es kostet, eine Trauerkarte in einem Moment der Trauer zu entwerfen. Indem du selbst einen Text, ein Foto oder ein Design hinterlässt, gibst du deinen Hinterbliebenen etwas, auf dem sie aufbauen können, anstatt dass sie von vorne herein alles neu überlegen müssen. Du kannst dich für eine kurze, persönliche Botschaft entscheiden, ein Gedicht, das dir nahegeht, oder einfach ein paar Sätze, die deine Sicht auf das Leben zusammenfassen.
Alles an einem Ort festhalten
Das Praktischste ist, all diese Entscheidungen an einem zentralen Ort zu sammeln, damit niemand in E-Mails, Notizbüchern oder losen Zetteln suchen muss. In deine Abschiedswünsche übersichtlich festhalten bringst du Musik, Ort, Gäste und die Karte zusammen in einem Dokument, das du jederzeit ruhig aktualisieren kannst. Möchtest du auch eine persönliche Botschaft hinzufügen, zum Beispiel eine Video- oder Audioaufnahme, in der du selbst erklärst, warum du bestimmte Entscheidungen getroffen hast? Dann kannst du diese separat als Nachricht für einen späteren Moment vorbereiten, damit deine Lieben deine Stimme und Worte wirklich hören, nicht nur lesen, was du aufgeschrieben hast.
Neben der Beerdigung selbst denken viele Menschen auch über praktische Dinge wie Versicherungen, Policen und wichtige Dokumente nach. Indem du diese sicher in einem verschlüsselten digitalen Tresoraufbewahrst, vermeidest du, dass deine Hinterbliebenen neben der Trauer auch noch suchen müssen, wo etwas ist. So entsteht ein vollständiges Bild: nicht nur, was mit dir geschieht, sondern auch, wie alles drum herum geregelt ist.
Wenn du noch nicht genau weißt, wo du anfangen sollst, ist es kein Problem, klein anzufangen. Schreib zunächst auf, was du sicher weißt, und ergänze den Rest später. Auf der Seite über wie PSILY funktioniert siehst du Schritt für Schritt, wie du such einen Überblick aufbaust, in deinem eigenen Tempo und ohne dass du alles auf einmal abschließen musst.
Beginne heute noch damit, deine Bestattungswünsche festzuhalten. Du kannst kostenlos ein Konto bei PSILY erstellen und schrittweise alles sammeln, das deine Lieben später brauchen werden.