Zu Hause aufgebahrt oder ins Bestattungsinstitut: Was ist der Unterschied?
Wenn jemand stirbt, kann der Verstorbene bis zur Beerdigung an einem Ort aufgebahrt werden, den der Verstorbene oder die Angehörigen wählen: zu Hause, in einem Bestattungsinstitut oder manchmal an anderer Stelle, wie in einer Kirche. Das Aufbahren zu Hause bedeutet, dass der Leichnam in der vertrauten Umgebung bleibt, normalerweise im eigenen Schlafzimmer oder Wohnzimmer, damit Angehörige in ihrem eigenen Tempo Abschied nehmen können. Ein Bestattungsinstitut bietet dagegen einen kontrollierten Raum mit Kühlung, feste Besuchszeiten und praktische Unterstützung durch das Personal.
Beide Optionen sind in den Niederlanden gewöhnlich zulässig und das Gesetz gibt keine Vorliebe vor. Die Wahl hängt hauptsächlich davon ab, was sich für den Verstorbenen und die Angehörigen angenehm anfühlt, und von praktischen Dingen wie Platz, Klima im Haus und wie viel Zeit zwischen dem Todesfall und der Beerdigung liegt.
Was ist beim Aufbahren zu Hause zu beachten
Das Aufbahren zu Hause erfordert etwas mehr Organisationsaufwand als viele Menschen erwarten, aber mit der richtigen Vorbereitung ist es durchaus machbar. Der Bestattungsunternehmer regelt normalerweise ein Kühllement oder eine mobile Kühleinheit, die unter das Bett oder die Bahre gestellt wird, damit der Leichnam auch bei wärmeren Temperaturen gut konserviert bleibt. Außerdem wird oft ein separater Raum gewählt, der provisorisch hergerichtet wird, mit Kerzen, Blumen und persönlichen Gegenständen.
Wie lange kann jemand zu Hause aufgebahrt bleiben
In der Praxis kann ein Verstorbener mehrere Tage zu Hause bleiben, solange gut gekühlt wird und es die Bedingungen zulassen. Der Bestattungsunternehmer kann in dieser Situation Ratschläge geben. Für Familien, die sich Zeit nehmen möchten, um in aller Ruhe Abschied zu nehmen, ist dies oft ein wichtiger Grund, sich für zu Hause statt für ein Zentrum mit festen Öffnungszeiten zu entscheiden.
Was ein Bestattungsinstitut tatsächlich leichter macht
Ein Bestattungsinstitut nimmt praktische Sorgen ab: Die Kühlung ist professionell geregelt, es gibt einen separaten Empfangsraum für Besuche und das Personal ist vor Ort, um Fragen zu beantworten. Für größere Familien oder wenn zu Hause einfach kein Platz ist, ist dies oft die praktikabelste Lösung. Einige Menschen wählen auch bewusst ein Institut, weil sie nicht wollen, dass ihr Haus mit dem Todesfall verbunden wird.
Warum es wichtig ist, deine Vorliebe vorher zu teilen
Angehörige stehen oft vor dieser Wahl in einem Moment, in dem sie selbst kaum denken können. Wenn du vorher deutlich gemacht hast, was deine Vorliebe ist, müssen sie diese Entscheidung nicht selbst in einer Zeit voller Trauer und praktischer Belastung treffen. Das gilt nicht nur für das Aufbahren zu Hause oder im Institut, sondern auch für kleinere Details: Möchtest du, dass während des Besuchs Musik spielt, dürfen die Menschen dich berühren, gibt es eine bestimmte Kleidung, in der du aufgebahrt werden möchtest.
Bei PSILY kannst du diese Wünsche ruhig und in deinem eigenen Tempo festhalten, damit sie zum richtigen Zeitpunkt bei den richtigen Menschen ankommen. Über deine Bestattungswünsche festhalten beschreibst du nicht nur, ob du beerdigt oder cremiert werden möchtest, sondern auch praktische Entscheidungen wie wo du aufgebahrt werden möchtest und wer dabei anwesend sein darf. So muss niemand raten, was du gewollt hättest.
Wie du diesen Wunsch konkret festhältst
Es ist nicht nötig, alles auf einmal perfekt zu formulieren. Beginne mit der großen Linie: zu Hause oder im Institut, und warum. Füge dann Details hinzu wie wie lange du aufgebahrt werden möchtest, welche Kleidung du tragen möchtest und ob du Besuch zu festen Zeiten empfangen möchtest oder lieber ein offenes Haus. Diese Informationen kannst du an demselben Ort speichern wie andere praktische Dokumente, damit deine Angehörigen alles zusammen finden, anstatt verstreut auf einzelnen Zetteln und Gesprächen, die sie sich später zu merken versuchen.
Wenn du auch sensible Dokumente wie eine Police oder ein Testament sicher neben deinen Bestattungswünschen aufbewahren möchtest, kannst du das über deine Dokumente verschlüsselt speichern. So steht alles, was Angehörige brauchen, an einem vertrauenswürdigen Ort, anstatt verstreut über Mappen, E-Mails und Telefone.
Falls du noch nicht genau weißt, wie das funktioniert, gibt einen Überblick, wie PSILY funktioniert einen guten Überblick über die Schritte, vom Festhalten deiner Wünsche bis zu dem Moment, in dem sie freigegeben werden. Wenn du auf praktische Fragen stößt, findest du auf der Seite mit häufig gestellten Fragen Antworten auf die Dinge, die sich die meisten Menschen fragen, bevor sie anfangen.
Beginne noch heute
Du musst nicht alles auf einmal regeln. Beginne einfach mit der Wahl, die sich für dich am klarsten anfühlt, und ergänze später, was noch fehlt. Erstelle kostenlos ein Konto bei PSILY und bereite deinen ersten Wunsch noch heute vor, damit deine Lieben später nicht zu zweifeln brauchen.